Was heißt es, mit Gott zu leben?

 

Gefangen im Getöse dieser Welt?

»Unruhig ist unser Herz, o Gott, bis es Ruhe findet in dir.« – Augustinus (354–430)

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Was heißt es, mit Gott zu leben?

Schon seit Monaten habe ich diese Frage auf meinem Schreibtisch liegen.

Weshalb tue ich mich nur so schwer damit?

Was bedeutet es, mit Gott zu leben? Die Zeitschrift  idea hat einen der bekanntesten Prediger gefragt: Pastor Peter Strauch (Wetter/Ruhr, Bild rechts). Er war Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz sowie Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden. Strauch hat viele Bücher und Lieder geschrieben (z.B. „Kommt, atmet auf“ oder „Herr, wir bitten: Komm und segne uns“).

Was der Kardinal zu Helmut Schmidt sagte

In einem seiner jüngsten Bücher („Außer Dienst – Eine Bilanz“, Siedler Verlag) berichtet Altbundeskanzler Helmut Schmidt von seiner Begegnung mit dem früheren Kardinal Franz König (1933–2004) in Wien. Dieser habe ihm zum Schluss die Hand gereicht mit den Worten: „Herr Schmidt, vergessen Sie nicht die Kraft des persönlichen Gebets!“

Schmidt schreibt, er habe diesen Satz wie ein Vermächtnis empfunden – ihn allerdings leider nie befolgt. Einige Zeit später steht Schmidt in der Krypta des Wiener Stephansdoms am Sarg des Kardinals. Da seien ihm die Tränen gekommen, bekennt Schmidt.

Was hat ihn so bewegt? Ist es nicht die Berührung mit etwas, das tiefer reicht als die zweifellos wichtigen Fragen des politischen Lebens?

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Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von ideaSpektrum an die FeG Dresden-Süd.