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Die Chance nutzen!

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Liebe(r) LeserIn,

das FeG Dresden-Süd Leitungsteam hat gerade die Entscheidung getroffen, unsere Impulse am 15. und am 22.03. ausfallen zu lassen. Da wir schon einen VIP-Sonntag ohne Veranstaltung am 29.03. geplant haben, haben wir nun den Rest des Monats ohne Sonntagsveranstaltungen im Hotel Dormero.

Falls du dich für die Hintergrundinformationen interessierst, hier ein paar Links:

Wie könnten wir darauf reagieren? Es ist eine CHANCE! Eine Chance, Eigeninitiative zu zeigen. Eine Chance, neue Ideen auszuprobieren. Eine Chance, Beziehungen auf eine neue Art zu pflegen. Eine Chance, selber Verantwortung zu übernehmen. Wie könnte dies geschehen?

Hier ein paar Ideen:

  • Impuls zuhause mit deiner Sofarunde oder ein paar vertrauten Freunden halten. Du kannst bei mir einen Predigttext bestellen; ich schicke sie dir gerne. Ihr könnt das Thema in der Runde besprechen, mit und füreinander beten, usw.
  • Gemeinsames Live-Stream: Am Gottesdienst der FeG Dresden, unserer Muttergemeinde, online per Live-Stream teilnehmen; oder online beim Forum Hoffnung. Ich habe eine Liste weiterer FeGs, die Gottesdienste online anbieten.
  • Wie wäre es mit einer gemeinsamen Gebetsspaziergang?
  • GottesDIENST an VIPs! – „Darf ich euch etwas vom Lebensmittelladen mitbringen?“
  • Deine Idee …

Mich hat folgende Wortbetrachtung vom Pressesprecher unseres Bundes, Artur Wiebe, Mut gemacht: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. | Matthäus 6,33

„Es ist Krisenzeit. Bewusst wird mir das mit jeder Türklinke, die ich nur mit dem Ellbogen öffne, und jeder Begegnung, bei der ich auf Abstand bleibe.
Wer eine Krise erlebt, ist oft selbstfixiert und um das eigene Wohlergehen besorgt. Das zeigen die durch Hamsterkäufe verursachten leeren Regale in den Geschäften.
Doch Jesus-Nachfolger ticken anders: Sie lassen sich nicht von der Krisenstimmung anstecken, sondern verbreiten Hoffnung, bieten Hilfe an, packen tatkräftig mit zu. Nicht selten wird dadurch die Diakonie von Christen zum Evangelium für die überraschten Empfänger.
Nach Gottes Reich trachten heißt, sich nicht um sich selbst zu sorgen, sondern sich von Gott versorgt zu wissen und sich so dem verunsicherten und Not leidenden Menschen zuzuwenden.“

Mögen wir genau diese Erfahrung machen!
Bei Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung.
Möge Gott dich segnen, bewahren und zu seiner Ehre gebrauchen!
Liebe Grüße
Jeff

Der Herr ist mein Hirte … Teil 2

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Der 23. Psalm verleiht uns Einsicht und hilft uns, mit schwierigen Lebenssituationen klar zu kommen. Er spricht verschiedene Lebenslagen an:

  1. wir fühlen uns unzulänglich; einer Aufgabe nicht gewachsen
  2. wir sorgen uns um dieses oder jenes
  3. wir fürchten uns vor einer unsicheren Zukunft
  4. wir überlegen uns, Gottes Weg zu verlassen und unseren eigenen Weg absichtlich in die Irre zu gehen

Willst du weiterlesen? Hier klicken um die 2. Ansprache von 2 herunterzuladen.

Foto: Sächsische Schweiz, J. Ingram

Der Herr ist mein Hirte … Teil 1

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Seit Jahrhunderten spricht der kurze 23. Psalm Menschen Trost und Hoffnung zu. Das Leben ist nicht einfach. Wir erleben Niederlagen, werden mit Krisen konfrontiert, fühlen uns ausgepowert und überwältigt, verlieren beliebte Menschen, und müssen mal mit Feinden zurecht kommen. Dieser Psalm hat die richtigen Worte für fast jede schwierige Situation.

Willst du weiterlesen? Hier klicken um die 1. Ansprache von 2 herunterzuladen.

Foto: Sächsische Schweiz, J. Ingram

Woher kommt der Glaube?

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Über die Jahre hinweg habe ich den Satz, „Ich kann nicht glauben,“ von vielen Menschen gehört. Es ist als ob wir unserem Unglauben hilflos ausgeliefert sind und dagegen nichts unternehmen können. Klar ereignen sich Unglücke und Tragödien im Leben, die uns öfters skeptischer und zynischer machen. Es ist alles eine Frage der Perspektive.

Heute morgen las ich folgendes im ersten Brief von Petrus im Neuen Testament: „… in seiner großen Macht wird er euch durch den Glauben beschützen.“ Beschützt zu werden hört sich sehr gut an, aber was ist, wenn ich keinen Glauben habe? Es steht geschrieben, dass Gott uns in seiner großen Macht durch unseren Glauben beschützt. Hier geht es nicht darum, irgendetwas zu glauben, sondern an Gottes Sohn Jesus Christus, den Auferstandenen, zu glauben. Und er schreibt zu Menschen, die einmal an Jesus Christus nicht geglaubt haben, aber den Weg zu Jesus – und somit zum Glauben an ihn – gefunden hatten. Was ist aber mit Menschen, die noch nicht an Jesus glauben?

Der Apostel Paulus geht dieses Problem in dem 10. Kapitel des Römerbriefes an: „11 So heißt es in der Schrift: »Wer an ihn (Jesus) glaubt, wird nicht umkommen.« 12 Das gilt ohne Unterschied für Juden wie für alle anderen Menschen. Alle haben denselben Herrn, der seine Reichtümer großzügig allen schenkt, die ihn darum bitten. 13 Denn »jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. 14 Doch wie können sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie können sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn niemand ihnen die Botschaft verkündet? 15 Und wie soll jemand hingehen und ihnen die Botschaft Gottes sagen, wenn er nicht dazu beauftragt wurde? Das ist gemeint, wenn es in der Schrift heißt: »Wie wunderbar ist es, die Boten kommen zu hören, die gute Nachrichten bringen!« 16 Doch nicht jeder nimmt die gute Botschaft an, wie auch der Prophet Jesaja sagte: »Herr, wer hat unserer Predigt geglaubt?« 17 Und doch kommt der Glaube durch das Hören dieser Botschaft, die Botschaft aber kommt von Christus.“

Meine Frau Anne und ich wurden schon beauftragt, nach Dresden zu kommen, um die frohe Botschaft über Jesus zu verkünden. Deswegen gründen wir diese neue Gemeinde – damit der Glaube in den Gläubigen gestärkt und in den Ungläubigen entzündet wird.

Paulus macht es aber klar, dass das Hören der Botschaft und die Entzündung des Glaubens unweigerlich zusammenhängen. Wenn ich nicht an Jesus glaube und nie eine biblisch basierte Predigt höre, wird mein Unglaube nie infrage gestellt und nie herausgefordert. Denn ich entscheide mich woran ich glaube. Die Botschaft über Jesus Christus ist Informationen, die uns gut tun, die uns retten! Aber wenn wir diese Informationen nie bekommen, wie können sie auf mich wirken?

Wenn ich also glauben wollen oder wenn ich gerne meinen Glauben gestärkt hätte, müsste ich mich auf dem Weg zu einer Kirchgemeinde machen, in der diese Infos über Jesus den Retter der Welt weitergegeben wird. Oder ich müsste sie selbst „anhören“, indem ich mir eine Bibel besorge und bspw. das Lukas- und Markusevangelium im Neuen Testament durchlese – und zwar regelmäßig, ein bisschen (oder auch mehr) am Besten täglich. Man sollte die Bibel nie wie ein Roman lesen, einmal gelesen und fertig. Dieses Buch ist ein lebendiges Buch. Wenn wir ihm erlauben, spricht Gott uns durch sein Wort an. Die Infos, die wir dadurch bekommen stärken unseren Glauben, wenn er gerade geschwächt ist, und entzünden in uns den Glauben, wenn wir keinen haben.

Jeff Ingram